Registration Dossier

Diss Factsheets

Administrative data

First-aid measures

Emergency measure - Inhalation: Arzt aufsuchen, insbesondere wenn Beschwerden wie Kurzatmig-
keit oder Asthma auftreten.
Emergency measure - Eyes: Sofort bei geöffneten Augen mit viel Wasser ausspülen; ggf.
Arzt aufsuchen.
Emergency measure - Skin: Mit viel Wasser und Seife oder anderen hautschonenden Mit-
teln abwaschen, ggf. duschen. Verunreinigte Schutzkleidung
und Kleidung wechseln.
Emergency measure - Ingestion: Verabreichung größerer Mengen Wassers. Bei Unwohlsein einen
Arzt konsultieren.

Fire-fighting measures

Recommended extinguishing agent: Wassernebel, Schaum, Trockenlöschmittel, Kohlendioxid. Wahl
richtet sich nach Brandumfang und örtlichen Gegebenheiten.

Product arising from burning: Wasser, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxide

Product determined by test: N

Protective equipment: Schutzanzug, Atemschutzgerät. Abhängig von Brandumfang und
örtlichen Gegebenheiten.

Accidental release measures

Emergency measures in case of spillage: Verschüttetes Pulver einsammeln oder mit einem zugelassenen
Industriesauger aufnehmen, verschüttete oder ausgelaufene
Dispersionen mit saugfähigem Material aufnehmen und in ge-
kennzeichnete Behälter füllen. Reste mit Wasser aufnehmen
und ebenfalls in gekennzeichneten Behältern sammeln. Dabei
das Einatmen von Stäuben bzw. Hautkontakt mit dem Stoff,
seinen Zubereitungen oder den Lösungen/Dispersionen
vermeiden. Personen, die die Reinigungsarbeiten vornehmen,
müssen die unter Handhabung erwähnten Schutzmaßnahmen
ergreifen.

Entsorgung entsprechend den örtlichen, behördlichen
Vorschriften, z.B. durch Verbrennen.

Handling and storage

Handling: Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen
sind zu beachten.

Beim Öffnen der Gebinde, Umfüllen, Abwiegen und Anrühren
konzentrierter Suspensionen Aufwirbeln von Stäuben oder
Verschütten vermeiden. Geeignete Werkzeuge und nach
Möglichkeit technische Absaugung verwenden.

Persönliche Schutzausrüstung: Geeignete Arbeitskleidung,
Gummihandschuhe und Schutzbrille sowie ggf. Staubmaske P2
(Schutzstufe 2; etwa als 3M-Vliesmaske).

Beim Lösevorgang ist durch wirkungsvolle Absaugung die
Staubinhalationsgefahr zu minimieren; ein Haut- oder Augen-
kontakt mit der Lösung ist zu vermeiden. Getrennt von
Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Getränken halten.

Der neue Stoff wird in besonders staubarmen Zubereitungen
vermarktet.


Vorschläge für Empfehlungen betreffend die Verwendungs-
sicherheit des Stoffes gemäß Artikel 6 der 6. Änderung

der Richtlinie 67/548/EWG:

Durch Kennzeichnung, Sicherheitsdatenblätter und weitere
allgemeine Hinweise wird über die sichere Verwendung des
Neustoffes informiert.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die vom Farbenher-
stellerverband ETAD herausgegebene Broschüre "Guidelines for
the safe handling of Dyestuffs in color storerooms", die an
die Kunden verteilt wird.

Storage: Trocken und bei Raumtemperatur lagern. Lagerräume sind nach
den Grundsätzen einer guten Betriebshygiene zu unterhalten.
Angebrochene Gebinde nach Gebrauch wieder dicht verschlies-
sen. Produktreste auf den Gebinden vermeiden.

Packaging of the substance and or preparation: Bis 5 kg: Kunststoffdosen, ggf. zu mehreren eingestellt in
Wellpappe-Stanzkisten; Weißblechdosen, ggf. mit eingelegten
PE-Beuteln oder auch in einfacher Fibertrommel.

20 - 30 kg: Textilkartons

50 - 100 kg: Naßfeste Fibertrommeln

Transport information

Shippingopen allclose all
SpecialProvisionsopen allclose all
Shippingopen allclose all
Remarksopen allclose all

Marine transport (UN RTDG/IMDG)

Shippingopen allclose all
Remarksopen allclose all

Air transport (UN RTDG/ICAO/IATA)

Shippingopen allclose all
Special provisions / remarks
Remarks:
Transport: Von der chemischen Struktur handelt es sich um kein Gefahr-
gut. Die beim Transport entsprechender Produkte üblichen
Maßnahmen, wie Verwendung bruchsicherer Behälter, Sicherung
gegen Herabfallen und vorschriftsmäßige Kennzeichnung, müs-
sen beachtet werden. Der Stoff ist praktisch geruchlos und
ist vor Nässe zu schützen und getrennt von Nahrungs- und
Genußmitteln zu halten.
SpecialProvisionsopen allclose all

Exposure controls / personal protection

Stability and reactivity

Danger other than fire: Keine

Chemical reaction with water: Keine Reaktion

Dust explosion determined by test: N

Disposal considerations

Industry - Possibility of recovery/recycling: Keine Möglichkeiten

Code: Entfällt

Industry - Possibility of neutralisation: Nach den durchgeführten Prüfungen geht von dem Stoff bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Gefahr aus.

Code: Entfällt

Industry - Possibility of destruction: controlled discharge: Ablagerung in Deponien, die gegen Versickerung isoliert
sind. Entsprechende Gesetze und ggf. die örtlichen
Bestimmungen müssen beachtet werden.

Code: 650

Removal by controlled dumping at a licensed landfill

Industry - Possibility of destruction - incineration: Die Verbrennung trockener Farbstoffe ist möglich. Farbstoff-
abläufe sind in der Regel zu verdünnt, um eine Verbrennung
sinnvoll zu machen. Sie können auf normalen Hausmüll ge-
sprüht und mit diesem gemeinsam verbrannt werden. Hierbei
entstehen saure Abgase. Je nach Menge des zu verbrennenden
Farbstoffs kann daher eine spezielle Rauchgasaufbereitung
erforderlich sein.

Code: 661

Incinerator with flue gas scrubbing

Industry - Possibility of destruction - water purification: Organische Farbstoffe im Abwassser sind aerob bei nur kurzer
Verweildauer nicht biologisch abbaubar. In biologischen
Kläranlagen können die relativ geringen Restfarbstoffanteile
praktisch aber durch Ausfällung oder Adsorption an den
Schlamm eliminiert werden.

Code: 641

Removal by controlled discharge to a waste water treatment
plant

Public at large - Possibility of recovery/recycling: Der Neustoff wird bei bestimmungsgemäßer Verwendung nicht

im allgemein-öffentlichen Bereich angetroffen.

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