Registration Dossier

Toxicological information

Exposure related observations in humans: other data

Administrative data

Endpoint:
exposure-related observations in humans: other data
Type of information:
experimental study
Adequacy of study:
supporting study
Study period:
1996-07-05
Reliability:
1 (reliable without restriction)

Data source

Reference
Reference Type:
other company data
Title:
Unnamed
Year:
1996
Report date:
1996

Materials and methods

Type of study / information:
Exposure to 3-Metylpyrazole during application as fertilizer
Endpoint addressed:
not applicable
Test guideline
Qualifier:
equivalent or similar to guideline
Guideline:
other: TRGS 402
Deviations:
not applicable
GLP compliance:
no

Test material

Constituent 1
Chemical structure
Reference substance name:
3-methylpyrazole
EC Number:
215-925-7
EC Name:
3-methylpyrazole
Cas Number:
1453-58-3
Molecular formula:
C4H6N2
IUPAC Name:
3-methyl-1H-pyrazole
Test material form:
other: liquid

Method

Ethical approval:
not applicable
Details on study design:
Ermittlung der Exposition durch 3-Methylpyrazol bei der versuchsweisen Ausbringung von Flüssigdünger, der den Nitrifikationsinhibitor Dicyandiamid und 3-Methylpyrazol im Mischungsverhältnis 15:1 mit einer anteiligen 3-Methylpyrazolkonzentration von ca. 0,04% enthält, im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Anwendung des Flüssigdüngers in der landwirtschaftlichen Praxis.
Exposure assessment:
measured
Details on exposure:
Arbeitsweise, Produktionsparameter:

Der Flüssigdünger, der den Nitrifikationsinhibitor Dicyandiamid und 3-Methylpyrazol im Mischungsverhältnis 15:1 mit einer anteiligen 3-Methylpyrazolkonzentration von ca. 0,04% enthält, wird aus einem Transportbehälter über einen Spritzbalken von 18 Meter Breite appliziert. Die dabei verwendeten Düsen sollen im Gegensatz zur Pflanzenschutzmittelausbringung möglichst große Tropfen ergeben. Der Transportbehälter mit der Vorrichtung zum Verteilen wird von einem Schlepper gezogen, dessen Fahrerhaus geschlossen ist.

Die durchgeführten Messungen erfolgten unter ungünstigsten Bedingungen, da im Hinblick auf ausreichend lange Meßzeiten während des Ausbringens Düsen verwendet wurden, die zur Spühnebelbildung neigten (vergleichbar Düsen für den Pflanzenschutz) und wegen des damit verbundenen geringeren Volumendurchsatzes der Schlepper zusätzlich langsamer fahren mußte.
Schutzeinrichtungen:

♦ Maßnahmen gegen Emissionen

In der landwirtschaftlichen Praxis werden für die Ausbringung von Flüssigdünger Düsen verwendet, die eine gleichmäßige Verteilung am Boden ermöglichen, eine Aerosol-Bildung jedoch vermeiden, um eine Benetzung der Pflanzen auf ein Minimum zu reduzieren.

♦ Maßnahmen gegen Immission im Fahrerhaus

Fahrerhaus gekapselt ° Staubfilter für die angesaugte Luft

Mögliche Expositionen:

Die möglichen Expositionen beschränken sich auf den Aufenthalt des Fahrers im Fahrerhaus während des Ausbringens des Flüssigdüngers. Das Auftreten von Spitzenexpositionen ist nicht zu erwarten.

♦ Anzahl der in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter

1 Person (Fahrers des Düngefahrzeuges)

♦ Atemschutz

wird nicht benutzt

Results and discussion

Any other information on results incl. tables

Berechnete mittlere Exposition während 8 Stunden Geht man davon aus, daß in einem landwirtschaftlichen Betrieb ganztägig Flüssigdünger ausgebracht wird, ist mit einer Expositionszeit (Zeitdauer der Ausbringung des Flüssigdüngers) von maximal 6 Stunden zu rechen. Die restliche Zeit (2 Stunden) eines 8-Stunden-Arbeitstages entfällt auf Tätigkeiten ohne Exposition mit 3-Methylpyrazol wie vorbereitende Arbeiten, Transport, Pausen und ähnliches. Die Konzentrationen von 3-Methylpyrazol in der Luft während des Ausbringens wurden über einen Zeitraum von mindestens 2 Stunden ermittelt. Da bei der Ausbringung die Konzentration in der Luft als annähernd konstant angesehen werden kann, nennenswerte Konzentrationsschwankungen sind nicht zu erwarten, können die Werte auf eine Ausbringdauer von 6 Stunden übertragen werden. Dies ist auch nach der TRGS 402 zulässig, die zur Ermittlung des 8-Stunden-Mittelwertes eine Meßzeit von mindestens 2 Stunden vorschreibt. Die Berechnung des 8-Stunden-Mittelwertes erfolgte nach folgendem Ansatz:

cAusb * tAusb + c0 * t0 = c8-std-Mittel * (tAusb + t0)

wobei:

cAusb Konzentration während der Ausbringung in der Luft; die während der 2-stündigen Messung ermittelte Konzentration trifft auch bei einer längeren Ausbringung zu.

tAusb Dauer der Ausbringung in Stunden = 6 Stunden

c0 Konzentration in der Luft während Zeiträumen ohne Exposition = 0 mg/m3

t0 Zeiten ohne Exposition = 2 Stunden, unter Annahme eines 8-Stunden-Arbeitstages

c8-std-Mittel Konzentration in der Luft, betrachtet als 8-Stunden-Mittelwert. Rechnerische mittlere Konzentration, die sich während eines 8-Stunden-Arbeitstages aus den Zeiträumen mit Exposition und ohne Exposition ergibt

Applicant's summary and conclusion

Conclusions:
see attached illustration
No detactable expositions to 3-Methylpyrazole during application as fertilizer were measured.
Executive summary:

see attached illustration

No detactable expositions to 3-Methylpyrazole during application as fertilizer were measured.